Freitag, 22. Juni 2012

Geschichten aus Leipzig - das Schillerhaus



Gelegen neben Straßenbahnschienen und zwischen Neubauhäusern befindet sich das kleine, etwas krumme, aber dafür mächtig geschichtsträchtige Schillerhaus. Als ältestes erhaltenes Bauernhaus der Region Leipzig ist es ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen(busse) und natürlich Fans des deutschen Dichters und Philosophen Friedrich Schiller.



2017 feiert das Haus 300-jähriges Jubiläum - damals wie heute ist die Faszination des Hauses ungebrochen. Wir haben einen Blick hinter den ursprünglichen Holzzaun gewagt...








Videoclip "Schillerhaus Leipzig" (HD-Version)
Videoclip "Schillerhaus Leipzig" (bandbreitenschonend)

Donnerstag, 21. Juni 2012

5-Shot-Regel für den "schnellen" Videodreh

1. Handlung (Was?)
2. Person (Wer?)
3. Aufklärung (Wo?)
4. Perspektive (Wie?)
5. frei wählbare Abschlussszene

Wie erzähle ich eine Geschichte im Film?

Wer einen Fernseh- oder Videobeitrag umsetzen möchte, sollte sich dringend vorab Gedanken machen. 
Idee und Konzept sollten selbstverständlich schlüssig und logisch aufgebaut sein, aber es gibt noch andere Faktoren, die zu einem guten Beitrag verhelfen. 

1.      Der Erzählsatz
Der Erzählsatz beschreibt das dramatische Skelett der Filmgeschichte: Wer ist Hauptfigur/Nebenfigur; was macht die einzelnen Figuren aus; was erleben sie; finden Veränderungen statt; welchen Ziele/Probleme/Herausforderungen stehen die Figuren gegenüber.
Bild, Ton, Musik und Text richten sich nach dem Erzählsatz.

2.       Das emotionale Ziel des Beitrags
Was soll der Film beim Zuschauer auslösen? Das emotionale Ziel ist der Kompass für gestalterische Entscheidungen.

3.      Das argumentative Ziel des Beitrags
Hier geht es um die Nachricht (neudt.: Message), die dem Zuschauer übermittelt werden soll.

4.      Der Rote Faden
Entlang des Roten Fadens kann der Zuschauer die Zusammenhänge des Geschehens verstehen. Die besten Roten Fäden sind die, die über  Alltag und Erfahrung leicht nachempfunden werden können.

5.      Die Textperson
Die Textperson ist der definierte Erzähler des Films. So weiß der Zuschauer, aus welcher Position ihm der Beitrag serviert wird.

Weitere Informationen im Beitrag „Dramaturgische Hilfen für Aufbau und Gestaltung“ von Gregor Alexander Heussen



Eine Bildaussage im Storyboard aufbauen


Storyboards am Beispiel: Schleusen eines Schiffes (gezeichnet von der Filmemacherin und früheren Kamerafrau Beate Erdmann)



Das Bild zeigt die Gesamtsituation und die Möglichkeiten für Kamerapositionen
·         Position 1 eignet sich eher für Totalen (Tot.) und
·         Positionen 2 und 3 eher für Details

Wichtig: Alle Kamerapositionen müssen sich an einem Ufer befinden, um einen »Achs(en)sprung« zu vermeiden.

Storyboard mit neun Einstellungen (N = nah; HT = halbtotal; HN = halbnah)


Wichtig: Die Bildaussage lautet „Ein Schiff wird geschleust“ – daher müssen die Bilder in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden. Dazu sollte die Bildaussage des jeweiligen Bildes genau angesehen und die Bilder anschließend angeordnet werden.


[Bildquelle Screenshots: http://www.journalistische-praxis.de/fern/?page_id=220]

Europa im Fußballfieber


Der EM-Start steht kurz bevor. Bereits in wenigen Stunden werden in ganz Europa die Fernseher heiß laufen, werden Public Viewing Plätze überfüllt sein und Flaggen an Autos montiert. Dann heißt es wieder: Bühne frei für 16 Nationalmannschaften, die in 31 Spielen ihre Fans zum Jubeln bringen wollen. Gastgeberländer sind in diesem Jahr Polen und die Ukraine. Wer wird 2012 den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen? Am 1. Juli werden wir es wissen - und drücken jetzt schon mal kräftig die Daumen!


Interesse geweckt? Mehr zum Thema findest du auf storify.