Donnerstag, 24. Mai 2012

Lesen ist (Geräte-)Typsache


eBooks sind heute in aller Munde und vor allem auf vielen verschiedenen Lesegeräten. Aber wie wird da gelesen?
Das Institut für Buchwissenschaft der Uni Mainz hat die digitalen Leseratten mal genauer unter die Lupe genommen. Und die Wissenschaft hat festgestellt...

...dass sich nicht nur die Lesegeräte unterscheiden, sondern auch die Leser. Die Studie mit 690 Teilnehmern steht zwar nicht repräsentativ für unser Land, aber für das Verhalten der eBook-Leser. 139 lesen ihre Texte auf den sogenannten Tablets und 108 sind bekennende eReader-Nutzer.

Die Tablet-Leser sind dabei die multimedialeren Nutzer. Sie lesen tendenziell eher kurze, sachbezogene Texte, die sie weiterbringen und anregen. Hierfür ist die Verbindung zum WWW wichtig. Der reine eReader bietet diese Möglichkeiten nur eingeschränkt. Deshalb wird er eher zum Ersatz für das gedruckte Buch, und für die Belletristik genutzt. Die Vorteile des komfortablen Transports einer ganzen Bibliothek liegen dabei leicht auf der Hand.

Doch typunabhängig bleiben Wünsche offen: Mehr Auswahl an digitalen Texten und vor allem preiswertere Angebote wünschen sich beide.

Mehr zu den verschiedenen Lesetypen gibt es hier

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